DOSBox v0.65

Deutsche Lokalisierung von Christian Knig (krischn@gmx.net)
unter freundlicher Mitarbeit von Christian Wincziers und Marcus Perst.


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Anmerkung:
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Obwohl wir hoffen, dass - eines Tages - wirklich alle Programme laufen, die je
fr den PC geschrieben wurden... sind wir noch nicht so weit. Zur Zeit bringt
DOSBox auf einem High-End-Rechner etwa die Leistung eines 486ers. Zwar werden
seit der 0.60er Version Protected-Mode-Programme (d.h. umfangreichere und
aktuellere Software) untersttzt, jedoch sollten Sie beachten, dass diese
Untersttzung noch nicht sehr weit entwickelt und noch lange nicht so weit
wie die fr 386er (oder ltere) Real-Mode-Spiele ist. Bitte beachten Sie
auch, dass Protected-Mode-Spiele weit mehr Ressourcen und eventuell einen
viel schnelleren Prozessor bentigen, um annehmbar in DOSBox zu laufen.



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bersicht:
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1. Schnellstart
2. FAQ
3. Syntax
4. Interne Programme
5. Tastaturkrzel
6. Der Keymapper
7. Systemvoraussetzungen
8. Anspruchsvolle Spiele laden
9. Die Konfigurationsdatei
10. Die Sprachdatei
11. Wie Sie Ihre eigene DOSBox-Version erstellen
12. Danksagungen
13. Kontakt



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1. Schnellstart:
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Geben Sie in DOSBox INTRO ein. Et voil!



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2. FAQ:
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Einige hufig gestellte Fragen (FAQ):

F: Mein C-Prompt sagt Z:\>!
F: Das Spiel strzt ab oder luft viel langsamer, wenn ich OpenGL/NB benutze!
F: Mein CD-ROM-Laufwerk geht nicht!
F: Die Maus geht nicht!
F: Der Sound stockt oder klingt seltsam gedehnt!
F: Ich kann keinen Backslash ("\") tippen!
F: Das Spiel/Programm kann seine CD-ROM nicht finden!
F: Das Spiel/Programm luft viel zu langsam!
F: Wie ndere ich die Gre des Arbeitsspeichers/des EMS, die CPU-
   Geschwindigkeit oder den Soundblaster-IRQ?
F: Welche Sound-Hardware emuliert DOSBox zurzeit?
F: Auf meinem System luft aRts und DOSBox strzt beim Start ab!
F: Tolle README, aber ich kapier's noch immer nicht...


F: Mein C-Prompt sagt Z:\>!
A: DOSBox muss erst Ordner/Verzeichnisse freigegeben bekommen, um mit (bzw.
   in) ihnen arbeiten zu knnen. Dafr gibt es den MOUNT-Befehl. Also:
   Unter Windows wrde "MOUNT C D:\" Ihnen in DOSBox ein C-Laufwerk erstellen,
   das auf den Windows-Ordner D:\ verweist.
   Unter Linux wrde "MOUNT C /home/username" Ihnen in DOSBox ein C-Laufwerk
   erstellen, das auf das Linux-Verzeichnis /home/username verweist.

F: Das Spiel strzt ab oder luft viel langsamer, wenn ich OpenGL/NB benutze!
A: Unser OpenGL-Code ist auf einigen Plattformen nicht vollkommen stabil.
   Benutzen Sie stattdessen "surface".

F: Mein CD-ROM-Laufwerk geht nicht!
A: Um in DOSBox ein CD-ROM-Laufwerk einbinden zu knnen, mssen Sie zwischen
   verschiedenen Mglichkeiten whlen.
   Fr einfache CD-ROM-Untersttzung:
     MOUNT D F:\ -T CDROM
   Fr maschinennhere (low-level) SDL-Untersttzung:
     MOUNT D F:\ -T CDROM -USECD 0
   Fr low-level IOCTL-Unterstzung (Windows NT/2000/XP und Linux):
     MOUNT D F:\ -T CDROM -USECD 0 -IOCTL
   Fr low-level ASPI-Untersttzung (Windows 98/ME mit ASPI-Layer):
     MOUNT D F:\ -T CDROM -USECD 0 -ASPI
   Wobei
     "D" fr den gewnschten DOSBox-Laufwerksbuchstaben,
     "F:\" fr die Adresse des CD-ROM-Laufwerks und
     "0" fr die Nummer steht, die Sie nach Eingabe von MOUNT -CD fr das
     betreffende CD-ROM-Laufwerk erhalten haben.
   Siehe auch: Das Spiel/Programm kann seine CD-ROM nicht finden!

F: Die Maus geht nicht!
A: Normalerweise erkennt DOSBox die Maus, wenn ein Spiel sie untersttzt.
   Durch einmaliges Klicken auf den Bildschirm sollte sie "einrasten" und
   funktionieren.
   Bei bestimmten Spielen kommt es vor, dass die Mauserkennung nicht
   funktioniert. In diesem Fall mssen Sie das "Einrasten" u.U. erzwingen:
   drcken Sie dazu Strg-F10.

F: Der Sound stockt!
A: Sie benutzen zuviel Prozessorleistung, um die DOSBox-Geschwindigkeit zu
   halten. Sie sollten entweder die Zahl der Cycles verringern oder mehr
   Frames berspringen. Oder Sie schaffen sich einen schnelleren Rechner an.
   Sie knnen auch versuchen, in der Konfigurationsdatei den "prebuffer"
   fr die Soundemulation zu erhhen.

F: Ich kann keinen Backslash ("\") tippen!
A: Dieses Problem ist bekannt. DOSBox bietet keine volle Untersttzung fr das
   deutsche (franzsische, spanische usw.) Tastaturlayout.
   Mgliche Abhilfen:
     1. US-Tastaturlayout einstellen.
     2. Schrgstrich ("/") benutzen.
     3. Die Konfigurationsdatei ffnen und "usescancodes=false" ndern in
        "usescancodes=true"
     4. Die gewnschten Befehle in der Konfigurationsdatei eintragen.
     5. Den Keymapper verwenden (Strg-F1 oder "dosbox -startmapper").
     6. Die Kombinationen Alt-58 und Alt-92 fr ":" und "\" verwenden.
     7. Das FreeDOS-Programm KEYB.EXE benutzen, das inklusive der fr das
        deutsche Tastaturlayout bentigten Dateien und einer Anleitung in
        dieser Lokalisierung enthalten ist (KEYB_GR.zip) - die aktuelle Version
        finden Sie im Internet (http://projects.freedos.net/keyb/).

F: Das Spiel/Programm kann seine CD-ROM nicht finden!
A: Stellen Sie sicher, dass Sie die CD-ROM mit dem Parameter -T CDROM
   eingebunden haben. Sie knnen auch versuchen, die richtige Bezeichnung
   anzugeben (-LABEL BEZEICHNUNG). Um maschinennhere CD-ROM Untersttzung zu
   ermglichen, fgen Sie den Parameter -USECD X zu MOUNT hinzu; X steht fr
   die Nummer des CD-Laufwerkes (geben Sie MOUNT -CD ein). Unter Windows
   knnen Sie auch -IOCTL oder -ASPI angeben.
   Siehe auch: Mein CD-ROM-Laufwerk geht nicht!

F: Das Spiel/Programm luft viel zu langsam!
A: Siehe den Abschnitt "Anspruchsvolle Spiele laden" in dieser README.

F: Wie ndere ich die Gre des Arbeitsspeichers/des EMS, die CPU-
   Geschwindigkeit oder den Soundblaster-IRQ?
A: Erstellen Sie eine Konfigurationsdatei: CONFIG -WRITECONF DOSBOX.CONF;
   ffnen Sie diese in Ihrem Lieblings-Editor und schauen Sie sich die
   Einstellungen an. Um DOSBox mit den neuen Einstellungen zu laden, geben Sie
   DOSBOX -CONF DOSBOX.CONF ein (ndern Sie die Verknpfung entsprechend).

F: Welche Sound-Hardware emuliert DOSBox zurzeit?
A: DOSBox emuliert verschiedene Gerte aus der guten alten Zeit:
   - PC-Lautsprecher
     Die Emulation umfasst den Ton-Generator und verschiedene Formen von
     digitaler Soundausgabe durch den internen Lautsprecher.
   - Creative CMS/Gameblaster
     Die erste Karte von Creative Labs. In der Grundeinstellung belegt sie
     Port 0x220. Vorsicht: sollten Sie dies zusammen mit der Adlib-Emulation
     aktivieren, kann es zu Problemen kommen.
   - Tandy 3 Voice
     Diese Hardware wird bis auf den Noise-Channel komplett emuliert. Dieser
     ist nicht besonders gut dokumentiert und was Genauigkeit des Sounds
     angeht, half nur raten.
   - Adlib
     Diese Emulation wurde von MAME entliehen und ist beinahe perfekt. Sie
     beinhaltet die Fhigkeit des Adlib, beinahe digitalisierten Sound
     abzuspielen.
   - SoundBlaster 16/SoundBlaster Pro I & II/SoundBlaster I & II
     Zusammen mit dem Adlib wird (als Grundeinstellung) ein SoundBlaster 16
     emuliert, der 16-Bit Stereo-Sound bietet. In der Konfigurationsdatei
     (Abschnitt [sblaster]) kann auch eine andere SoundBlaster-Version
     ausgewhlt werden.
   - Disney Soundsource
     Diese Soundkarte benutzt den Druckeranschluss und gibt nur Digitalsound
     aus.
   - Gravis Ultrasound
     Diese Hardware wird fast komplett emuliert, jedoch wurden die MIDI-
     Funktionen weggelassen, da anderweitig ein MPU-401 emuliert wird.
   - MPU-401
     Auch ein MIDI-Interface wird emuliert, allerdings nur, wenn Sie mit
     einem General Midi oder MT-32-Gert benutzt wird.

F: Auf meinem System luft aRts und DOSBox strzt beim Start ab!
A: Auch wenn es sich hierbei nicht wirklich um ein DOSBox-Problem handelt,
   kann es beseitigt werden, indem man die Umgebungsvariable "SDL_AUDIODRIVER"
   nach "alsa" oder "oss" ndert.

F: Tolle README, aber ich kapier's noch immer nicht.
A: Ist unwahrscheinlich, soll aber vorkommen. Vielleicht kann Ihnen
   "The Newbie's pictorial guide to DOSBox" unter
   http://vogons.zetafleet.com/viewforum.php?f=39 weiterhelfen.
   Alternativ knnen Sie es im DOSBox-Wiki probieren:
   http://dosbox.sourceforge.net/wiki/

Sollten Sie noch Fragen haben, LESEN SIE DIESE README SORGFLTIG und/oder
schauen Sie auf folgender Seite und dem dazugehrigen Forum nach (in
englischer Sprache): http://dosbox.sourceforge.net

Bitte sehen Sie davon ab, dem bersetzer diesbezgliche E-Mails zu schicken.



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3. Syntax:
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Dieser Abschnitt soll einen berblick ber die Kommandozeilenparameter geben,
mit denen sie DOSBox starten knnen. Windows-Benutzer sollten dazu ihre
DOSBox-Verknpfung entsprechend bearbeiten ("Ziel:").

Die Parameter gelten - wenn nicht anders angegeben - fr alle verwendeten
Betriebssysteme.

DOSBOX [name] [-exit] [-c befehl] [-fullscreen] [-conf konfigdatei]
       [-lang sprachdatei] [-machine modell] [-noconsole]
       [-startmapper] [-noautoexec]

DOSBOX -version

  name
        Wenn "name" ein Verzeichnis ist, wird es als C-Laufwerk eingebunden.
        Wenn "name" ein Programm ist, wird das Verzeichnis von "name"
        eingebunden und "name" ausgefhrt.

  -exit
        DOSBox wird nach der Ausfhrung von "name" beendet.

  -c befehl
        Fhrt vor dem Aufrufen von "name" einen bezeichneten "befehl" aus.
        Es knnen mehrere Befehle angegeben werden, vor jedem sollte aber -c
        stehen.
        Ein Befehl kann sein: ein internes Programm, ein DOS-Befehl oder ein
        Programm auf einem eingebundenen Laufwerk.

  -fullscreen
        DOSBox im Vollbildmodus ausfhren.

  -conf konfigdatei
        DOSBox mit den in "konfigdatei" angegebenen Optionen ausfhren.
        Siehe auch Abschnitt 9.

  -lang sprachdatei
        DOSBox mit den in "sprachdatei" angegebenen Strings ausfhren.

  -noconsole (nur unter Windows)
        DOSBox ohne Konsolenfenster laden. Meldungen werden nach stdout.txt
        und stderr.txt umgeleitet.

  -machine modell
        DOSBox anweisen, ein bestimmtes Computermodell zu emulieren. Mgliche
        Optionen sind: auto, hercules, cga, tandy, vga (Grundeinstellung).
        Die Wahl des Modells hat Einfluss auf die Grafik und verfgbare
        Soundkarten.

  -startmapper
        Ruft direkt beim Programmstart den Keymapper auf. Hilfreich bei
        Tastaturproblemen.

  -version
        Gibt Versions-Information aus und beendet DOSBox. Hilfreich fr
        Shells/Front-Ends.

Anmerkung: Wenn name/befehl/konfigdatei/sprachdatei ein Leerzeichen
           beinhaltet, setzen Sie name/befehl/konfigdatei/sprachdatei komplett
           in Anfhrungszeichen ("ein beispiel").

Beispiel:

dosbox c:\atlantis\atlantis.exe -c "MOUNT D C:\SAVES"
  Dieser Befehl wrde c:\atlantis als C-Laufwerk einbinden und das Programm
  atlantis.exe ausfhren. Vorher wrde C:\SAVES als D-Laufwerk eingebunden
  werden.

Unter Windows knnen Sie Verzeichnisse/Dateien auch mittels Drag & Drop auf
die DOSBox.exe ziehen.



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4. Interne Programme:
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DOSBox untersttzt die meisten DOS-Befehle aus command.com.
Zustzlich sind folgende Befehle verfgbar:

MOUNT "Virtueller Laufwerksbuchstabe" "Verzeichnis"
      [-t typ] [-aspi] [-ioctl] [-usecd nummer] [-size gre]
      [-label bezeichnung] [-freesize gre_in_mb]
MOUNT -cd
MOUNT -u "Virtueller Laufwerksbuchstabe"

  Programm zum Einbinden lokaler Laufwerke bzw. Verzeichnisse/Ordner als
  virtuelle Laufwerke innerhalb von DOSBox.

  "Virtueller Laufwerksbuchstabe"
        Der Laufwerksbuchstabe innerhalb von DOSBox (z.B. C)

  "Verzeichnis"
        Das lokale Verzeichnis, das Sie in DOSBox einbinden mchten.

  -t typ
        Typ des eingebundenen Verzeichisses. Untersttzt werden:
        dir (Standard), floppy, cdrom.

  -size gre
        Legt die Gre des Laufwerks fest.

  -freesize gre_in_mb
        Legt die Gre des auf dem Laufwerk verfgbaren freien Speichers in MB
        fest. Eine vereinfachte Version von -size.

  -label bezeichnung
        Laufwerksbezeichnung als "bezeichnung" festlegen. Wird manchmal
        bentigt, wenn die CD-Bezeichnung nicht richtig gelesen wird.
        Ntzlich, wenn ein Programm seine CD-ROM nicht findet. Falls keine
        Bezeichnung angegeben und keine low-level-Untersttzung (-USECD
        und/oder -IOCTL/ASPI) gewhlt wird:
          Windows: Bezeichnung wird extrahiert von "Verzeichnis"
          Linux: Bezeichnung lautet "NO_LABEL"
        Wenn eine Bezeichnung angegeben wird, bleibt diese solange, wie das
        Laufwerk eingebunden ist und wird nicht geupdatet (CD-Wechsel)!

  -aspi
        Immer ASPI-Layer benutzen. Nur gltig, wenn eine CD-ROM auf einem
        Windows-System mit ASPI-Layer eingebunden wird.

  -ioctl
        Immer IOCTL-Befehle benutzen. Nur gltig, wenn eine CD-ROM auf einem
        kompatiblen System eingebunden wird (Windows NT/2000/XP).

  -usecd nummer
        SDL-CD-ROM-Untersttzung fr bestimmte Laufwerksnummer erzwingen. Die
        Nummer erfahren sie mit -cd. Gltig auf allen Systemen.

  -cd
        Zeigt alle erkannten CD-ROM-Laufwerke und ihre Nummern. Zur Benutzung
        mit -usecd.

  -u
        Laufwerk "entbinden". Nicht zu verwenden mit Z:\.

  Anmerkung: Ein lokales Verzeichnis kann auch als CD-ROM-Laufwerk eingebunden
             werden, die Hardware-Untersttzung fehlt dann.

  Im Grunde kann mit MOUNT echte Hardware mit dem von DOSBox emulierten PC
  verbunden werden. MOUNT C C:\GAMES befiehlt DOSBox, Ihren Ordner C:\GAMES
  als C-Laufwerk innerhalb DOSBox zu verwenden. Es erlaubt Ihnen auch, die
  Laufwerksbuchstaben fr Programme zu ndern, die bestimmte
  Laufwerksbuchstaben bentigen.

  Beispiel: Touch: Adventures of the Fifth Musketeer muss vom C-Laufwerk
  gestartet werden. Mit DOSBox und dem Mount-Befehl kann man dem Spiel
  vormachen, es befnde sich auf dem C-Laufwerk, whrend Sie es ablegen
  knnen, wo Sie wollen. Wenn das Spiel also in D:\TOUCHE wre, knnten Sie
  den Befehl MOUNT C D:\ benutzen, um Touch vom D-Laufwerk auszufhren.

  Es wird DRINGEND davon abgeraten, das gesamte C-Laufwerk mit MOUNT C C:\
  einzubinden. Falls Ihnen oder DOSBox ein Fehler unterluft, knnten Sie alle
  Daten verlieren. Es wird empfohlen, alle Anwendungen/Spiele in ein Unter-
  verzeichnis zu legen und dieses einzubinden.

  Allgemeine MOUNT-Beispiele:
  1. C:\VerzX als Diskettenlaufwerk einbinden:
        mount a C:\VerzX -t floppy
  2. CD-ROM-Laufwerk E als CD-ROM-Laufwerk D in DOSBox einbinden:
        mount d e:\ -t cdrom
  3. CD-ROM-Laufwerk bei /media/cdrom als Laufwerk D in DOSBox einbinden:
        mount d /media/cdrom -t cdrom -usecd 0
  4. D:\ als Laufwerk mit 870 MB freiem Speicher einbinden (einfach):
        mount c d:\ -freesize 870
  5. D:\ als Laufwerk mit 870 MB freiem Speicher einbinden (komplex, bitte nur
     Profis!):
        mount c d:\ -size 4025,127,16513,1700
  6. Verzeichnis /home/user/VerzY als C-Laufwerk in DOSBox einbinden:
        mount c /home/user/VerzY

MEM
  Zeigt die Gre des freien Arbeitsspeichers an.

CONFIG [-writeconf] [-writelang] datei
CONFIG -set "abschnitt objekt=wert"
CONFIG -get "abschnitt objekt"

  CONFIG kann benutzt werden, um verschiedene Einstellungen von DOSBox whrend
  des Programmbetriebs abzufragen oder zu ndern. Die gewhlten Einstellungen
  und Sprach-Strings knnen direkt gespeichert werden. Informationen ber mg-
  liche Abschnitte und Bezeichnungen siehe Abschnitt 9 dieser README.

  -writeconf datei
        Die aktuelle Konfigurations- oder Sprachdatei in datei schreiben
        (diese befindet sich im lokalen DOSBox-Verzeichnis, nicht im eingebun-
        denen DOSBox-Laufwerk!).

        Die Konfigurationsdatei steuert verschiedene DOSBox-Einstellungen: die
        Gre des emulierten Speichers, die emulierten Soundkarten und vieles
        mehr. Sie beinhaltet auch die AUTOEXEC.BAT-Einstellungen. Mehr Infor-
        mationen unter Abschnitt 9.

  -writelang datei
        Die aktuellen Spracheinstellungen abspeichern, wobei "datei" sich im
        lokalen DOSBox-Verzeichnis befindet, nicht im eingebundenen DOSBox-
        Laufwerk. Die Sprachdatei beinhaltet alle auf dem Bildschirm sicht-
        baren Ausgaben der internen Befehle und des internen DOS.

  -set "abschnitt objekt=wert"
        CONFIG versucht, dem Objekt einen neuen Wert zuzuordnen. CONFIG kann
        zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeben, ob der Versuch erfolgreich war.

  -get "abschnitt objekt"
        Der aktuelle Wert des Objekt wird ausgegeben und und in der Umge-
        bungsvariable %CONFIG% abgelegt. Hilfreich, wenn mit Stapelverarbei-
        tungs-/Batch-Dateien gearbeitet wird.

  Sowohl "-set" als auch "-get" funktionieren aus Batch-Dateien heraus und
  knnen benutzt werden, um fr einzelne Spiele eigene Einstellungen festzu-
  legen.

  Beispiele:
  1. Ein Konfigurationsdatei im DOSBox-Verzeichnis abspeichern:
        config -writeconf dosbox.conf
  2. Die CPU-Cylces auf 10000 setzen:
        config -set "cpu cycles=10000"
  3. EMS-Speicheremulation abschalten:
        config -set "dos ems=off"
  4. Prfen, welcher IRQ fr den SoundBlaster festgelegt ist:
        config -get "sblaster irq"

LOADFIX [-gre] [programm] [programm-parameter]

LOADFIX -f

  Programm zum Speicher-"Fressen". Hilfreich bei alten Programmen, die wenig
  freien Speicher erwarten.

  -gre
        Gre des zu "fressenden" Speichers in KB, Standard: 64 KB

  -f
        Vorher zugeteilten Speicher freisetzen.

  Beispiele:
  1. Programm mm2.exe laden und 64 KB Speicher zuteilen (mm2 hat 64 KB weniger
     Speicher:
     loadfix mm2
  2. Programm mm2.exe laden und 32 KB Speicher zuteilen:
     loadfix -32 mm2
  3. Vorher zugeteilten Speicher freisetzen:
     loadfix -f

RESCAN
  DOSBox liest die Verzeichnisstruktur erneut ein. Hilfreich, wenn auerhalb
  von DOSBox etwas an dem/den eingebundenen Verzeichnis/sen gendert wurde.
  Sie knnen dafr auch Strg-F4 benutzen.

MIXER
  Zeigt die Lautstrkeeinstellungen an, die folgendermaen gendert werden
  knnen:

  mixer kanal links:rechts [/NOSHOW] [/LISTMIDI]

  kanal
        Einer der folgenden: MASTER, DISNEY, SPKR, GUS, SB, FM.

  links:rechts
        Eine Lautstrkeangabe in Prozent (fr die jeweilige Seite). Ein
        vorangestelltes D sorgt dafr, dass die Zahl als Dezibelangabe
        interpretiert wird. (Beispiel: mixer gus d-10).

  /NOSHOW
        Die Lautstrkenderung erfolgt stumm (keine Textmeldung).

  /LISTMIDI
        Zeigt die auf Ihrem Rechner verfgbaren Midi-Gerte an (Windows).
        Um ein anderes Gert als den standardmigen Midi-Mapper auszuwhlen,
        fgen Sie eine Zeile "config=id" im Abschnitt [midi] der Konfig-Datei
        hinzu, wobei "id" die Nummer ist, die Sie nach Eingabe von LISTMIDI
        fr das betreffende Gert erhalten.

IMGMOUNT
  Programm zum Einbinden von Disketten- und CD-ROM-Images in DOSBox.

  IMGMOUNT "Virtueller Laufwerksbuchstabe" [imagedatei] -t [imagetyp]
           -fs [imageformat]
           -size [sectorsbytesize, sectorsperhead, heads, cylinders]

  imagedatei
        Adresse der in DOSBox einzubindenden Image-Datei. Diese befindet sich
        auf einem in DOSBox eingebundenen Laufwerk. CD-ROM-Images knnen auch
        direkt eingebunden werden; sie mssen sich nicht auf einem
        eingebundenen Laufwerk befinden.

  -t
        Folgendes sind gltige Image-Typen:
        floppy: Gibt ein Disketten-Image bzw. Images an. DOSBox erkennt das
                Format automatisch (360 KB, 1,2 MB, 720 KB, 1,44 MB usw.)
        iso:    Gibt ein CD-ROM-Image an. Das Format wird automatisch erkannt.
                Es kann ein ISO- oder CUE/BIN-Image angegeben werden.
        hdd:    Gibt ein Festplatten-Image an. Dazu muss das korrekte CHS-
                Format angegeben werden.

  -fs
        Folgendes sind gltige Formate fr Dateisysteme:
        iso:    ISO 9660 CD-ROM-Format.
        fat:    FAT-Dateisystem. DOSBox versucht, dieses Image als Laufwerk
                in DOSBox einzubinden und die Dateien in DOSBox verfgbar zu
                machen.
        none:   DOSBox versucht nicht, das Dateisystem auf dem Image zu lesen.
                Das kann ntzlich sein, wenn man es formatieren will oder mit
                dem BOOT-Befehl davon booten will. Fr das "none"-Dateisystem
                muss statt einem Laufwerksbuchstaben eine Laufwerksnummer
                angegeben werden (2 oder 3; wobei 2=master, 3=slave).
                Um beispielsweise ein 70 MB-Image als Slave-Laufwerk
                einzubinden, muss eingegeben werden:
                  imgmount 3 d:\test.img -size 512,63,16,142 -fs none
                Zum Vergleich der Befehl, um das Laufwerk in DOSBox zu lesen:
                  imgmount e d:\test.img -size 512,63,16,142

  -size
        Die Spezifikationen fr Zylinder, Kpfe und Sektoren des Laufwerks.
        Wird bentigt, um Festplatten-Images einzubinden.

  Ein Beispiel fr CD-ROM-Images:
    1a. mount c /tmp
    1b. imgmount d c:\myiso.iso -t iso
  oder (funktioniert auch):
    2. imgmount d /tmp/myiso.iso -t iso

BOOT
  Boot started Disketten- oder Festplatten-Images unabhngig von der DOS-
  Emulation von DOSBox. Damit knnen sog. Booter-Spiele oder andere Betriebs-
  systeme innerhalb von DOSBox gebootet werden.

  BOOT [diskimg1.img diskimg2.img ... diskimgN.img] [-l laufwerksbuchstabe]

  diskimgN.img

        Eine beliebige Anzahl von Disketten-Images, die eingebunden werden
        sollen, nachdem DOSBox vom angegebenen Laufwerk gebootet hat.
        Um zwischen den Images zu wechseln, kann Strg-F4 gedrckt werden.
        Dadurch wird die aktuelle Diskette ausgeworfen und die nchste auf der
        Liste eingelegt. Sobald die letzte Diskette der Liste ausgeworfen
        wurde, ist wieder die erste dran.

  [-l laufwerksbuchstabe]

        Gibt das Laufwerk an, von dem gebootet werden soll.
        Grundeinstellung ist das A-, also das Diskettenlaufwerk. Es kann auch
        von einem also Master eingebundenen Festplatten-Image gebootet werden,
        dazu muss "-l C" angegeben werden. Soll das Laufwerk als Slave
        behandelt werden, lautet der Parameter "-l D".


IPX

  Das IPX-Netzwerk muss zuerst in der DOSBox Konfigurationsdatei aktiviert
  werden.

  Alles was mit dem IPX-Netzwerk zusammenhngt, wird durch das interne DOSBox-
  Programm IPXNET gesteuert. Hilfe zum IPX-Netzwerk innerhalb von DOSBox
  bekommt man durch  Eingabe von "IPXNET HELP" (ohne Anfhrungszeichen). Es
  wird dann eine Liste mit den Befehlen und der dazugehrigen Dokumentation
  ausgegeben.

  Um nun das eigentliche Netzwerk zum Laufen zu bekommen, muss ein Rechner als
  Server eingerichtet sein. Dazu gibt man innerhalb von DOSBox
  "IPXNET STARTSERVER" (ohne Anfhrungszeichen) ein. Eine DOSBox-Serversitzung
  hngt sich automatisch in das virtuelle IPX-Netzwerk ein. Fr alle anderen
  Computer, die mit dem virtuellen IPX-Netzwerk verbunden werden sollen, wird
  der Befehl "IPX CONNECT <Hostname oder IP>" verwendet.
  Wenn zum Beispiel der Server bob.dosbox.com heit, muss
  "IPXNET CONNECT bob.dosbox.com"  auf jedem der Client-Systeme eingegeben
  werden.

  Es folgt die IPXNET-Befehlsreferenz:

  IPXNET CONNECT
     ffnet eine Verbindung zu einem IPX Tunnelserver innerhalb einer anderen
     DOSBox-Sitzung. Der Parameter "adresse" gibt die IP-Adresse oder den
     Hostnamen des Servers an. Es kann auch ein UDP-Port angegeben werden,
     der benutzt werden soll. Standardmig benutzt IPXNET den von IANA
     zugeordneten Port 213 fr IPX Tunnelserver.

     Die Syntax fr IPXNET CONNECT lautet:
     IPXNET CONNECT adresse <port>

  IPXNET DISCONNECT
     schliet die Verbindung zum IPX Tunnelserver.

     Die Syntax fr IPX DISCONNECT lautet:
     IPXNET DISCONNECT

  IPXNET STARTSERVER
     startet einen IPX Tunnelserver innerhalb der aktuellen DOSBox-Sitzung.
     Standardmig akzeptiert der Server Verbindungen auf Port 213 (UDP).
     Die Portnummer kann gendert werden. Nachdem der Server gestartet wurde,
     wird automatisch eine Clientverbindung zum IPX Tunnelserver aufgebaut.

     Die Syntax fr IPXNET STARTSERVER lautet:
     IPXNET STARTSERVER <port>

  IPXNET STOPSERVER
     beendet den IPX-Tunnelserver innerhalb der aktuellen DOSBox-Sitzung.
     Vorsicht: bevor der Server beendet wird, sollten alle Verbindungen zu
     diesem Server beendet werden, ansonsten knnten sich die Programme, die
     noch auf den Server zugreifen, aufhngen.

     Die Syntax fr IPXNET STOPSERVER lautet:
     IPXNET STOPSERVER

  IPXNET PING
     sendet einen Broadcast-Ping an das getunnelte IPX Netzwerk. Alle
     anderen verbunden Rechner werden antworten und die Zeit angeben, die
     gebraucht wurde, um den Ping zu senden und zu empfangen.

     Die Syntax fr IPXNET PING lautet:
     IPXNET PING

  IPXNET STATUS
     zeigt den aktuellen Status des IPX-Tunnelnetzwerks der aktuellen DOSBox-
     Sitzung an. Um sich eine Liste aller zum Netzwerk verbunden Rechner
     anzeigen zu lassen, benutzten Sie den Befehl IPXNET PING.

     Die Syntax fr IPXNET STATUS lautet:
     IPXNET STATUS


Versuchen Sie auch den Kommandozeilenparameter /?, um Hilfe fr Programme zu
erhalten.



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5. Tastaturkrzel:
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Alt-Enter       Vollbildmodus an/aus
Alt-Pause       Emulation unterbrechen
Strg-F1         Keymapper starten
Strg-F4         Disketten-Image wechseln; Verzeichnisstruktur neu lesen
Strg-F5         Screenshot abspeichern (PNG)
Strg-Alt-F5     Bildschirmausgabe und Sound als Videoclip speichern an/aus
Strg-F6         Soundausgabe in WAV-Datei schreiben an/aus
Strg-Alt-F7     OPL-Befehle aufnehmen an/aus
Strg-Alt-F8     Raw-MIDI-Befehle aufnehmen an/aus
Strg-F7         Frames berspringen -1
Strg-F8         Frames berspringen +1
Strg-F9         DOSBox abschieen
Strg-F10        Maus einrasten/freigeben
Strg-F11        Emulation verlangsamen (DOSBox-Cycles verringern)
Strg-F12        Emulation beschleunigen (DOSBox-Cycles erhhen)
Alt-F12         Drosselung aufheben (Turbo-Knopf)

Dies sind Grundeinstellungen, die im Keymapper gendert werden knnen.

Gespeicherte/aufgenommene Dateien finden sich im Unterverzeichnis "capture"
im DOSBox-Ordner (kann in der Konfigurationsdatei gendert werden).
Das Verzeichnis muss vor dem Start von DOSBox vorhanden sein, sonst kann
nichts gespeichert/aufgenommen werden!

Anmerkung: Sobald Sie die DOSBox-Cycles derart erhht haben, dass es die
Leistungsmaximum Ihres Rechners bersteigt, hat das denselben Effekt, als
wrden Sie die Emulation verlangsamen. Dieses Maximum ist von Rechner zu
Rechner unterschiedlich, es gibt keinen Standard.



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6. Der Keymapper:
=================

Wenn Sie den Keymapper starten (entweder mit Strg-F1 oder dem
Kommandozeilenparameter -startmapper), erhalten Sie eine virtuelle Tastatur.

Diese virtuelle Tastatur zeigt Ihnen, welche Taste unter DOSBox mit welcher
Funktion bzw. mit welchem Zeichen belegt ist. Wenn Sie nun mit der Maus auf
eine Taste klicken, sehen Sie links unten, mit welcher Taste/Funktion diese
verknpft ist.

EVENT: Ereignis
BIND: Belegung
                        Add   Del
mod1  hold              Next
mod2
mod3

EVENT
    Die Taste, die DOSBox den emulierten Anwendungen meldet.

BIND
    Die Taste auf Ihrer Tastatur, die dem EVENT (Taste/Funktion) zugewiesen
    ist.

mod1,2,3
    Zusatztasten: die Tasten, die zusammen mit BIND gedrckt werden mssen.
    mod1=Strg, mod2=Alt. Diese werden nur i.A. nur gebraucht, wenn die DOSBox-
    Sondertasten gendert werden sollen.

Add
    Dem EVENT ein neues BIND zuweisen, also: eine Taste in DOSBox mit einem
    EVENT belegen.

Del
    Den BIND des EVENTs lschen. Wenn ein EVENT keine BINDs hat, hat die Taste
    in DOSBox keine Funktion.

Next
    Den nchsten BIND eines EVENTs anzeigen (wenn er mehrere hat).

Beispiele:

1. Das X auf Ihrer Tastatur soll in DOSBox ein Z ausgeben:
     Mit der Maus auf das Z im Keymapper klicken. "Add" anklicken. Die X-Taste
     auf der Tastatur drcken.
2. Wenn Sie jetzt ein paarmal auf "Next" klicken, werden Sie bemerken, dass
   das Z auf Ihrer Tastatur auch in DOSBox ein Z ausgibt.
     Whlen Sie also erneut Z aus und klicken sie solange auf "Next", bis Sie
     das Z auf Ihrer Tastatur haben. Klcken Sie jetzt auf "Del".
3. Wenn Sie in der DOSBox-Shell jetzt probeweise X drcken, werden Sie merken,
   das ZX ausgegeben wird.
     Das X auf Ihrer Tastatur ist noch immer mit X belegt! Klicken Sie im
     Keymapper auf das X und suchen Sie mit "Next", bis Sie Belegung X
     gefunden haben. Klicken Sie auf "Del".

Wenn Sie die Belegung gendert haben, knnen Sie diese mit einem Klick auf
"Save" abspeichern. DOSBox speichert die neue Belegung an dem in der
Konfigurationsdatei angegebenen Ort (mapperfile=mapper.txt). DOSBox wird die
neue Belegung dann beim Start verwenden.



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7. Systemvoraussetzungen:
=========================

Ein schneller Rechner. Ich [d.h. der Entwickler, A.d..] schtze, man braucht
einen Pentium II 400+, um Spiele fr einen 286er anstndig zu emulieren.
Fr Spiele im Protected Mode wird ein GHz-Rechner empfohlen, und erwarten Sie
trotzdem nicht, dass sie schnell genug laufen! Im nchsten Abschnitt erfahren
Sie, wie man ein bisschen mehr rausholt.



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8. Anspruchsvolle Spiele laden:
===============================

DOSBox emuliert den Prozessor, Sound- und Grafikkarten und einiges anderes
mehr - und das alles gleichzeitig. Sie knnen DOSBox bertakten, indem Sie
Strg-F12 drcken, Ihr "richtiger" Prozessor wird Ihnen aber Grenzen setzen.
Die Prozessorauslastung erfahren Sie, wenn Sie unter Windows 2000/XP den
Task-Manager ffnen (Windows 95/98/ME: System-Monitor). Wenn die Auslastung
100% betrgt, kann DOSBox nicht mehr beschleunigt werden, es sei denn, Sie
verringern die Belastung, die DOSBox durch die Emulation anderer Gerte
entsteht.

Also:

Schlieen Sie alle Programme auer DOSBox.

bertakten Sie DOSBox, bis Ihr Prozessor zu 100% ausgelastet ist (benutzen
Sie die oben genannten Dienstprogramme).

Weil VGA-Emulation der anspruchsvollste Teil von DOSBox ist - was die
Prozessorbelastung angeht - fangen wir hier an. Erhhen Sie die Anzahl der
bersprungenen Frames (in Einserschritten), indem Sie Strg-F8 drcken. Ihre
Prozessorbelastung sollte sich verringern. Gehen Sie einen Schritt zurck
(bertakten) und wiederholen Sie das so lange, bis das Spiel schnell genug fr
Sie luft. Beachten Sie bitte, dass Sie hier nur einen Kompromiss aushandeln
knnen: zwar steigt die Geschwindigkeit, dafr ist das Bild nicht mehr so
flssig.

Sie knnen auch versuchen, den Sound abzustellen (im Setup-Programm des
Spiels), um dadurch die Prozessorbelastung zu verringern.



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9. Die Konfigurationsdatei:
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Eine Konfigurationsdatei kann mithilfe von CONFIG.COM generiert werden.
Sie finden dieses Programm auf dem internen Z-Laufwerk innerhalb von DOSBox.
Die Syntax fr CONFIG.COM finden Sie im Abschnitt "Interne Programme" dieser
README.
Sie knnen die generierte Konfigurationsdatei bearbeiten, um DOSBox
anzupassen.

Die Datei besteht aus verschiedenen Abschnitten (gekennzeichnet durch eckige
Klammern). In einigen Abschnitten knnen Sie Optionen setzen/ndern.
# und % bezeichnen Kommentarzeilen.
Die generierte Konfigurationsdatei beinhaltet die benutzten Einstellungen.
Sie knnen diese ndern und DOSBox mit dem Parameter -conf starten, um die
Datei zu laden und die neuen Einstellungen zu benutzen.

Falls keine Konfigurationsdatei durch den Parameter -conf angegeben wird,
sucht DOSBox im aktuellen Verzeichnis nach dosbox.conf. Ist diese Datei nicht
vorhanden, sucht es nach "~/.dosboxrc" (Unix), "~\dosbox.conf" (Windows) oder
"~/Library/Preferences/DOSBox Preferences" (MacOSX).



====================
10. Die Sprachdatei:
====================

Eine Sprachdatei kann mithilfe von CONFIG.COM generiert werden.
Lesen Sie diese und Sie werden hoffentlich verstehen, wie man sie ndert.
Starten Sie DOSBox mit dem Parameter -lang, um Ihre neue Sprachdatei zu
benutzen; Sie knnen den Dateinamen auch im entsprechenden Abschnitt [dosbox]
der Konfigurationsdatei eintragen (language="sprachdatei").



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11. Wie Sie Ihre eigene DOSBox-Version erstellen:
=================================================

Laden Sie sich den Quellcode runter.
Folgen Sie den Anweisungen in der Datei INSTALL.



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12. Danksagungen:
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Vlad R. vom VDMSound-Projekt fr hervorragende Sound-Blaster-Infos.
Tatsuyuki Satoh vom MAME-Team fr seinen hervorragenden FM-Emulator.
Die Projekte Bochs und DOSemu, die ich zur Information benutzt habe.
FreeDOS fr Anregungen zu meiner Shell.
Pierre-Yves Grardy dafr, dass er das alte Beta-Board gehostet hat.
Colin Snover dafr, dass er unser Forum hostet.
Die Beta-Tester.



============
13. Kontakt:
============

E-Mail-Adressen der Entwickler finden Sie unter auf der Crew-Page unter
http://dosbox.sourceforge.net
